Schloss Leubnitz - Zeittafel zur Geschichte |
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1300
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Erste urkundliche Erwähnung des Ortes – damalige
Schreibweise: Lübenwicz
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1418
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findet sich ein urkundlicher Eintrag welcher
die Familie Roder
(später schrieb man Röder) als Besitzer von Leubnitz ausweist
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1553
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(10.9.) leiht der Burggraf Heinrich zu Meißen
seinem Hauptmann Heinz Roder zu Leubnitz das Vorwerk daselbst
mit 13 Güter, ferner Güter in Demeusel, Rodau, Oberpirk, Kloschwitz,
Kobitzschwalde und weiteren sieben Orten
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1574
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Übergang der Herrschaft an Familie von Trütschler
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1609
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Übergang des Besitzes an die Familie von Bodenhausen
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1749
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die Freiherrin Ottonie Eleonore von Bodenhausen
heiratet Karl Erdmann von Kospoth
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1763
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brannte das alte Schloss Leubnitz ab
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1794
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durch Heinrich von Kospoth erfolgte der Neubau
des Schlosses
im frühklassizistischen Stil
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1890
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Anlage eines Landschaftsparkes auf einer Fläche
von 12 ha
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1891
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Hochzeit des Silvio von Kospoth mit Angela von
Schönberg - daran erinnern die zwei Wappen über dem Schlossportal
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1901
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der Landbesitz des Rittergutes betrug 440 ha,
davon etwa die Hälfte Wald
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1912
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(am 23.8.) besuchte der sächsischen König Friedrich
August
den Generalleutnant Silvio von Kospoth im Schloss
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1945
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(März) wurde in das Schloss die Chirurgie des
Krankenhauses Plauen verlagert
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1945
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(am 16.4.) fiel der Besitzer, der unverheiratete,
kinderlose Eberhard Hermann Heinrich von Kospoth bei Oppeln
- das Gut mit Schloss erbte sein Neffe Sylvio Heinrich von Kospoth
(460ha Wald, Feld, Wiesen und Teiche) in den letzten Tagen des
2. Weltkrieges
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1946
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Volksentscheid über die Enteignung des Besitzes
von Nazis und Kriegsverbrecher: 378 Bürger von Leubnitz stimmten
der Enteignung zu, 78 Bürger waren dagegen. Aus einer Inventarliste
geht hervor dass 12 Pferde, 20 Milchkühe und tragende Färsen,
14 Stück Jungvieh und 9 Zugochsen vorhanden waren, die an Neubauern
verteilt wurden. Im Schloss erhalten fünf Neubauern insgesamt
15 Wohnräume mit 314m. Die Wirtschaftsräume wurden zu gleichen
Teilen an sieben Neubauern verteilt (insgesamt 730m Pferde
und Kuhstall, 240m Schweinestall, 280m Getreideboden, 640m
Heuboden und 1040m Scheune)
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1948
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(22.3.)wurde das Schloss dem Demokratischen
Frauenbund Deutschlands (DFD) für soziale Zwecke übereignet
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1976
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/1977 umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen -
Weißer Saal, Dach, Fassadenerneuerung
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1980
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(7.2.) Beginn der Veranstaltungsreihe "Leubnitzer
Konzerte" im Weißen Saal
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1987
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das Schloss erhält einen neuen Außenanstrich
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1990
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aus Geldmangel musste die beliebte Konzertreihe
eingestellt werden
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1993
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(17.9.) der Kronleuchter im Weißen Saal stürzte
ab
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1997
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(7.2.) erste standesamtliche Trauung im Weißen
Saal
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1998
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Schließung der Schule in Leubnitz - viele Zimmer
standen leer
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2000
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Dauerleihgabe der Sammlung Eckart
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2001
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Dauerleihgabe der Sammlung Kühn
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2002
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Beginn des Aufbaues einer ständigen Natur und
Jagdsammlung
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2003
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(30.4.) Einweihung der Natur und Jagdsammlung
Leubnitz
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