Herzlich Willkommen 

im Schloss Leubnitz!

 
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Weißer Saal & Repräsentationsräume

Weißer Saal

1.2. Foto Weißer Saal

Das Herzstück des Schlosses ist der Weiße Saal, in dem von je her Feste gefeiert und Konzerte gegeben wurden. Darauf weisen die weißen Stuckverzierungen an den Wänden: Sie sehen dort verschiedene Musikinstrumente vor hellem Stuckmarmor – eine besonderen Technik übrigens, die heute fast völlig verloren gegangen ist. 

 

Stuckmarmor ist, wie der Name schon sagt, eine aus Stuck gefertigte Nachbildung des echten Marmors: ein kostengünstiger Ersatz aber auch die erste Wahl, wenn eine ganz bestimmte Wandfarbe gewünscht wird. Stuckmarmor wird etwa ein Zentimeter dick direkt auf das Mauerwerk aufgebracht. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Restaurierungsbetriebe, die Stuckmarmor herstellen und ausbessern können. Auf diese Weise ist aus einer einst preisgünstigen Alternative ein besonderer Werkstoff geworden.

 

Dass in diesem stimmungsvollen Ambiente wieder Schlosskonzerte stattfinden, haben wir dem Förderverein zu verdanken. Seit 2006 gibt es wieder regelmäßige Veranstaltungen. Bei uns können Sie internationale Größen aus der Nähe sehen, jungen Musikerinnen und Musikern zuhören sowie regionalen Ensembles und Solisten.


Salon

Salon

Die „Bel Etage“, also die „schöne“ Etage eines Schlosses befindet sich immer im ersten Stock. Hierher steigt keine Feuchtigkeit aus dem Keller, hier hat man den besten Blick auf einen Garten oder Park, hierher gelangt man durch ein prächtiges Treppenhaus oder eine schöne Halle, die gerne zur Repräsentation von Reichtum und gutem Geschmack genutzt wurden. In Leubnitz waren alle Räume zum Garten hin durch Flügeltüren miteinander verbunden. In der Mitte liegt der größte Raum der oberen Etage, ein im spätbarocken Stil eingerichteter Salon. Original sind die Tür zur Oberen Halle sowie die in Stuck gerahmten Gemälde über allen drei Türen des Raumes.

 

Auch der Flügel ist ein originales Einrichtungsstück aus dem Jahr 1874. Heiner Maximilian von Kospoth, der Sohn des ersten Schlossherren, hatte das Instrument bei der Dresdener Firma Ernst Kaps in Auftrag gegeben. Typisch für alle Flügel der Firma Kaps ist ein so genannter „Resonator“, eine Art Verstärker im Schallkasten, der vor allem die höheren Töne voller und weicher klingen lässt. Kaps war übrigens auch Hoflieferant für das Königreich Sachsen, was zeigt, dass wir es hier nicht mit irgendeinem Instrument zu tun haben. Der Flügel ist nach wie vor im Gebrauch: zusammen mit dem Flügel im Weißen Saal steht er für Klavierkonzerte bereit.

 

Der üppig verzierte Ofen ist eine Kopie. Das Original, ein Porzellanofen aus der Manufaktur in Meißen, können Sie im Vogtlandmuseum in Plauen sehen. Als unser Schloss 1947 Unterkunft für geflüchtete und obdachlos gewordene Familien war, erwies sich der Prunkofen als wenig hilfreich und wurde durch einen Eisenofen ersetzt. 


Ahnenzimmer

Ahnenzimmer

Hier befanden sich die Familienbilder der Herrschaft.

 

Aus dem Besitz des hochbetagten Grafen Carl Christian von Kospoth haben Kopien einer ganzen Ahnengalerie der Bildnisse derer von Kospoth an den Wänden ihren Platz gefunden. Die dazu passenden Möbelstücke wurden dem Verein als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wurde die ursprüngliche Dielung freigelegt und fachgerecht aufgearbeitet.

 

Bild: Wappen der Grafen von Kospoth
Kupferstich ca. 1780


Herrenzimmer

1.2. Foto Herrenzimmer

Das Herrenzimmer ist eine bürgerliche Idee: im 18. Jahrhundert saßen die Damen und Herren der feinen Gesellschaft abends gemeinsam an Spieltischchen oder betrieben Konversation. Im 19. Jahrhundert kam dann der Trend auf, für Damen und Herren getrennte Räume einzurichten, in die man sich nach dem gemeinsamen Abendessen zurückzog.

 

Die Einrichtung des Leubnitzer Herrenzimmers ist repräsentativ, die Möbel schwer, und alles üppig dekoriert mit Erinnerungsstücken des Hausherren: Reiseandenken, Jagdtrophäen, aber auch mit militärischem Equipment. Tabak und Alkohol standen stets bereit, die kleinen Tische und die tiefen Sessel luden zum Gespräch ein, das Mobiliar ließ sich aber auch verschieben und machte Diskussionen in größeren Runden möglich.

 

In die hohe Wandverkleidung aus Eichenholz ist eine Tür eingebaut, die zur ehemaligen Bibliothek führte. Und wie im Weißen Saal darf auch Stuck nicht fehlen. Wo – fragen Sie? Schauen sie hoch zur Decke. Sie ist keineswegs aus geschnitztem Holz, sondern aus bemaltem Stuck. Wir sehen Löwen und Adler als Symbole für Macht und Reichtum. Der große Kachelofen, der den Raum einst gemütlich warm werden ließ, stand dort, wo die Wandvertäfelung fehlt. Auch die Möbel sind weitgehend verloren gegangen; was Sie hier sehen, sind Nachkäufe aus der damaligen Zeit. Allein die große Standuhr gehört zum originalen Schlossinventar.

Schloss Leubnitz

Am Park 1

08539 Rosenbach/Vogtl.,

OT Leubnitz

 

Öffnungszeiten:

Montag + Donnerstag 9-13 Uhr

Dienstag + Mittwoch 9-16 Uhr

Samstag/Sonntag/Feiertag 13-16 Uhr

und nach Vereinbarung

 

Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung

Freitags sowie am 01.01./24./25.12. geschlossen

 

Kontakt: 

Tel. (037431) 86029

E-Mail:

 

 

 

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